Draussen kalt, drinnen warm, zwischendurch immer wieder Händewaschen: Im Winter merken viele ihre Hände stärker als sonst. Eine kleine, gut erreichbare Pflege am Waschbecken bringt oft mehr als eine komplizierte neue Routine.
Das Wasser nicht zu heiss aufdrehen
Heisses Wasser fühlt sich nach einem kalten Heimweg verlockend an. Zum Waschen reicht lauwarmes Wasser. Verwende einen milden Reiniger, den du verträgst. Tupfe die Hände anschliessend vorsichtig ab, statt sie kräftig trocken zu rubbeln.
Creme dorthin stellen, wo du sie brauchst
Eine passende Pflege direkt neben dem Waschplatz erinnert dich ans Eincremen. Auf der noch leicht feuchten Haut lässt sie sich gut verteilen. Für trockene Haut sind ausdrücklich duftfreie Produkte oft die bessere Orientierung als besonders intensive Düfte.
Die Seife bewusst auswählen
Ein Duft wie bei unserer Sandelholz-Seife darf dir gefallen. Er macht das Produkt aber nicht zur Winterpflege oder automatisch passend für rissige Hände. Bleibe bei Beschwerden lieber bei einer bereits verträglichen, milden Reinigung und lass anhaltende Probleme abklären.
Auch an den Rest des Tages denken
Handschuhe schützen draussen vor Kälte. Bei Hausarbeiten helfen geeignete Schutzhandschuhe, unnötigen Kontakt mit Reinigungsmitteln zu vermeiden. Hygienisch notwendiges Händewaschen solltest du deshalb nicht reduzieren. Passe lieber Reiniger und Pflege an deine Bedürfnisse an.
Die feste Seife selbst braucht einen trockenen Platz, etwa auf einem runden Bambus-Seifenuntersetzer. Bei tiefen Rissen, Entzündungen oder anhaltendem Juckreiz ist fachlicher Rat gefragt. Weitere Grundlagen findest du unter Reinigung bei trockener Haut.
Zum Nachlesen: Tipps der American Academy of Dermatology für trockene Haut.