Seifen-Handwerk

Warum Naturseife reifen muss

Nach dem Schneiden ist die Arbeit noch nicht vorbei. Unsere kaltgerührten Naturseifen reifen mindestens acht Wochen.

Von
SeifeLädeli Redaktion
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Olivenfrucht-Seife aus dem SeifeLädeli Sortiment

Frisch geschnitten sieht eine Seife schon ziemlich fertig aus. Trotzdem kommt sie nicht gleich an deinen Waschplatz. Unsere kaltgerührten Naturseifen bekommen mindestens acht Wochen Zeit zum Reifen.

Was passiert in dieser Zeit?

Beim Herstellen reagieren Fette und Lauge miteinander. Diese Verseifung und die anschliessende Reifezeit sind nicht dasselbe. Während der Lagerung gibt das Stück Wasser ab und seine feste Struktur entwickelt sich weiter. Dadurch verändert sich auch, wie es sich beim Benutzen verhält.

Wie viel Wasser eine Seife verliert, hängt unter anderem von der Rezeptur, der Stückgrösse und den Lagerbedingungen ab. Eine feste Zahl lässt sich deshalb nicht auf jede Seife übertragen.

Zeit ist kein Ersatz für eine richtige Rezeptur

Eine falsch berechnete Laugenmenge wird nicht einfach durch langes Warten richtig. Sorgfältige Herstellung und Kontrolle gehören dazu. Die Reifezeit ist ein eigener Schritt, kein Trick, mit dem sich Fehler nachträglich ausgleichen lassen.

Musst du zu Hause weiter warten?

Eine zur Anwendung verkaufte, fertig gereifte Seife kannst du gemäss Produkthinweis verwenden. Du musst sie nicht vorsorglich noch einmal acht Wochen liegen lassen. Bewahre sie zwischen den Anwendungen trocken auf, damit sie nicht unnötig aufweicht.

Du möchtest mehr über den Weg vom Öl zum Seifenstück wissen? Weitere Grundlagen findest du unter Seifen-Handwerk in der Wissensbibliothek.

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