Seifen-Handwerk

Woran erkennst du eine vegane Seife?

Pflanzenöle allein machen eine Rezeptur noch nicht vegan. Achte auch auf Honig, Milch und andere zugesetzte Bestandteile.

Von
SeifeLädeli Redaktion
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Büffelmilch-Kordelseife als Beispiel für eine nicht vegane Seife

Eine Seife kann auf Oliven- und Kokosöl basieren und trotzdem tierische Zutaten enthalten. Wenn du vegan einkaufen möchtest, lohnt sich deshalb der Blick auf die gesamte Rezeptur.

Diese Zutaten sind nicht pflanzlich

Honig, Milch, Bienenwachs und Lanolin stammen von Tieren. In der Zutatenliste kannst du zum Beispiel Mel für Honig oder Cera Alba für Bienenwachs finden. Sodium Tallowate bezeichnet Seifensalze aus tierischem Fett.

Ein anschauliches Beispiel im Sortiment ist die Büffelmilch-Kordelseife. Auch wenn ein solches Stück Pflanzenöle enthält, ist es wegen der Milch keine vegane Wahl.

Nicht alles lässt sich am Namen erkennen

Bei manchen Inhaltsstoffen, etwa Glycerin, lässt der INCI-Name allein die Herkunft nicht sicher erkennen. Hier hilft eine verlässliche Vegan-Kennzeichnung oder eine konkrete Auskunft des Herstellers. Fehlt diese, solltest du nicht einfach von einer pflanzlichen Herkunft ausgehen.

Vegan ist eine eigene Eigenschaft

Vegan bedeutet nicht automatisch duftfrei, allergenfrei oder für deine Haut geeignet. Ebenso sind Aussagen zu Tierversuchen eine andere Frage als die Herkunft der Zutaten.

Prüfe beim Nachkaufen die aktuelle Verpackung, denn Rezepturen können sich ändern. Wenn du unsicher bist, nenne bei deiner Anfrage das genaue Produkt. So lässt sich deine Frage gezielt klären.

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